Sterben für die Kamera. Zur medialen Inszenierung des Selbstopfers
21.März 2008Vortrag und Diskussion mit dem israelischen Historiker Yaacov Lozowick 14.3.2007
14.März 2007Vortrag und Diskussion mit dem israelischen Historiker Yaacov Lozowick
Jüdisches Zentrum, Jakobsplatz, München
Der von der Hisbollah im letzten Jahr angezettelte Libanon-Krieg hat erneut gezeigt, wie ernst es Gruppen wie ihr und den sie unterstützenden Staaten mit den Vernichtungsdrohungen gegen Israel ist. Der israelische Historiker Yaacov Lozowick, Direktor des Archives der Shoa-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, vertritt die These, dass die Weigerung der arabischen Welt, das Existenzrecht Israels anzuerkennen, das größte Hindernis für den Frieden ist. Der ehemalige Friedensaktivist und „Peace-Now“- Sympathisant zweifelt daran, dass eine friedliche Lösung des Konflikts in absehbarer Zeit möglich ist. Seine Zweifel leitet er aus der Entwicklung des israelisch-palästinensischen Konflikts ab, der schon vor der Gründung Israels 1948 begann. Lozowick liefert in seiner Streitschrift eine politische und moralische Rechtfertigung der Kriege, die Israel seit 1948 im Kampf um seine Existenz geführt hat. Er widerlegt entlang der historischen Entwicklung jene arabische und westliche Propaganda, die Israel als „imperialistischen Kolonialstaat“ diffamiert und ihm die alleinige Verantwortung für den Konflikt zuweist. Ebenso zerstört er den Mythos von der „Gewaltspirale“ , wonach beide Seiten gleichermaßen schuld an diesem Konflikt seien. Yaacov Lozowick bietet eine materialreiche und anschauliche Darstellung der Geschichte des Staates Israel und seiner Kriege, auch der Grausamkeiten und Fehler. Lozowick bringt damit dem Leser die israelische Perspektive des Nahost-Konflikts näher, die in der europäischen Berichterstattung in der Regel ausgespart wird.
Eine Veranstaltung von: AK Antisemitismus, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München, Deutsch-Israelische Gesellschaft München, ThinkTank34
Israel-Woche 2006
22.Juni 2006Die Israel-Woche fand vom 02. – 14. Mai 2006 in München statt. Sie bestand aus 61 Veranstaltungen aus den Bereichen politische Bildung, Kultur und Sport, die von ca. 5500 Menschen besucht wurden.
Schirmherren der Israel-Woche waren der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und der israelische Botschafter Shimon Stein. Unterstützt wurde sie von über 30 Institutionen, Sponsoren und Partnern.
Ziele
Ziel der Israel-Woche war es, angesichts des Antisemitismus und Israel-Hasses in Deutschland ein aufgeklärtes Israel-Bild zu vermitteln, die Solidarität mit Israel und der israelischen Bevölkerung zu stärken und damit einen Beitrag zum aktiven Kampf gegen Antisemitismus zu leisten.
Mehr Informationen finden sich auf der Webseite der Israel-Woche
Verfasst von akantisemitismus
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