Kundgebung in Wien (30.9.2007): Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
22.August 2007Der Arbeitskreis Antisemitismus München unterstützt die Kundgebung von Café Critique und der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am 30. September um 18:00 Uhr, Stephansplatz, Wien.
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und europäischen Förderer!
Es geht um Israel - und um den Restbestand politischer Vernunft!
Ahmadinejad fordert regelmäßig die Auslöschung Israels. Der im Westen als “moderat” gehandelte iranische Expräsident Rafsandschani schwärmt davon, dass bereits der Einsatz einer Atombombe ausreichen werde, Israel zu vernichten. Die geplanten Atomraketen der iranischen Mullahs bedrohen die ganze Welt. Mit Repräsentanten der iranischen Diktatur, die religiöse Minderheiten wie die Bahai verfolgen und Homosexuelle hinrichten lassen, gibt es keinen Dialog zu führen. Sie sind bereit, die Bevölkerung des eigenen Staates für ihre apokalyptischen Ziele zu opfern, in deren Namen sie noch die schlimmsten Repressionen gegen alle Emanzipationsbestrebungen in dieser Bevölkerung durchsetzen. Das bedeutet: Sind sie einmal im Besitz der Atomwaffen, hilft keine Politik der Abschreckung mehr. Wer mit ihnen einen Dialog führen und Geschäfte machen möchte, betreibt dasselbe Appeasement, das in Europa einst einen Krieg förderte, der zum größten Vernichtungskrieg der Geschichte wurde.
Das für Ende dieses Jahres anvisierte 22-Milliarden-Euro-Geschäft der OMV im Iran würde nun Österreich und Europa auf lange Sicht zu strategischen Partnern dieser politischen Kräfte machen, die in neuen religiösen und politischen Formen an den Vernichtungswahn des NS-Staats anzuknüpfen drohen. Kalkuliert man dabei ein, dass die neuesten Raketen des Iran Europa erreichen können? Das heißt: Wie erpressbar will man sich eigentlich machen? Das OMV-Geschäft würde dem Regime Ahmadinejads und seinem djihadistischen Faschismus sowohl einen ökonomischen als auch einen politischen und propagandistischen Erfolg bescheren, der verhindert werden muss, soll die politische Vernunft noch eine Chance haben. Eine umfassende Einstellung der Wirtschaftsbeziehungen ließe auch das Atomprogramm zusammenbrechen.
Ein geschlossenes Vorgehen der rechtsstaatlichen Demokratien des Westens müsste den Iran ökonomisch und politisch konsequent unter Druck setzen. Wir fordern von der österreichischen Regierung und den österreichischen Parteien, sämtliche Möglichkeiten von ökonomischem und politischem Druck auf das Regime in Teheran auszuschöpfen, um die Aufstockung des iranischen Vernichtungspotentials mit Atomwaffen doch noch zu verhindern.
weitere Infos auf der Website von Café Critique
Am 29./30. 9. 2007 findet in Wien außerdem das Symposium “Die Islamische Republik Iran - Analyse einer Diktatur”, ebenfalls von Café Critique statt: Programm
Vortrag und Diskussion mit dem israelischen Historiker Yaacov Lozowick 14.3.2007
14.März 2007Vortrag und Diskussion mit dem israelischen Historiker Yaacov Lozowick
Jüdisches Zentrum, Jakobsplatz, München
Der von der Hisbollah im letzten Jahr angezettelte Libanon-Krieg hat erneut gezeigt, wie ernst es Gruppen wie ihr und den sie unterstützenden Staaten mit den Vernichtungsdrohungen gegen Israel ist. Der israelische Historiker Yaacov Lozowick, Direktor des Archives der Shoa-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, vertritt die These, dass die Weigerung der arabischen Welt, das Existenzrecht Israels anzuerkennen, das größte Hindernis für den Frieden ist. Der ehemalige Friedensaktivist und “Peace-Now”- Sympathisant zweifelt daran, dass eine friedliche Lösung des Konflikts in absehbarer Zeit möglich ist. Seine Zweifel leitet er aus der Entwicklung des israelisch-palästinensischen Konflikts ab, der schon vor der Gründung Israels 1948 begann. Lozowick liefert in seiner Streitschrift eine politische und moralische Rechtfertigung der Kriege, die Israel seit 1948 im Kampf um seine Existenz geführt hat. Er widerlegt entlang der historischen Entwicklung jene arabische und westliche Propaganda, die Israel als “imperialistischen Kolonialstaat” diffamiert und ihm die alleinige Verantwortung für den Konflikt zuweist. Ebenso zerstört er den Mythos von der “Gewaltspirale” , wonach beide Seiten gleichermaßen schuld an diesem Konflikt seien. Yaacov Lozowick bietet eine materialreiche und anschauliche Darstellung der Geschichte des Staates Israel und seiner Kriege, auch der Grausamkeiten und Fehler. Lozowick bringt damit dem Leser die israelische Perspektive des Nahost-Konflikts näher, die in der europäischen Berichterstattung in der Regel ausgespart wird.
Eine Veranstaltung von: AK Antisemitismus, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München, Deutsch-Israelische Gesellschaft München, ThinkTank34
Israel-Woche 2006
22.Juni 2006Die Israel-Woche fand vom 02. – 14. Mai 2006 in München statt. Sie bestand aus 61 Veranstaltungen aus den Bereichen politische Bildung, Kultur und Sport, die von ca. 5500 Menschen besucht wurden.
Schirmherren der Israel-Woche waren der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und der israelische Botschafter Shimon Stein. Unterstützt wurde sie von über 30 Institutionen, Sponsoren und Partnern.
Ziele
Ziel der Israel-Woche war es, angesichts des Antisemitismus und Israel-Hasses in Deutschland ein aufgeklärtes Israel-Bild zu vermitteln, die Solidarität mit Israel und der israelischen Bevölkerung zu stärken und damit einen Beitrag zum aktiven Kampf gegen Antisemitismus zu leisten.
Mehr Informationen finden sich auf der Webseite der Israel-Woche
Verfasst von akantisemitismus